Über mich

Ich arbeite als Beraterin & Trainerin für hochsensible Kommunikation

  • Dr. phil. der Kommunikationswissenschaft
  • Magister Artium in Kommunikationswissenschaft, Soziologie & Psychologie
  • Master of Arts in Organisationsmanagement

Meine Arbeit besteht darin, Vorhaben zu tabuisierten, hochsensiblen Themen umzusetzen. Für Organisationen, Unternehmen und Gruppen setze ich themenbezogen Impulse durch einzelne Workshops oder steuere mehrjährige Prozesse der Kulturentwicklung.

Ebenfalls biete ich Trainings für den Aufbau kommunikativer Kompetenzen an, auch speziell zu tabuisierten Themen.

Typische Themen meiner Kulturarbeit:

#Abschied #Ambiguität #Empathie #Flurfunk #Führungsstil #Humor #Informelle Kommunikation #Kirchliche Sexualkultur #Konflikt #Lüge #Macht #Mitbestimmung #Patchworkfamilie #Psychische Sicherheit #Resilienz #Scham #Sexualkultur #Sexuelle Gesundheit #Sexualisierte Gewalt #Sterben #Streit #Tabu #Tod #Trauer #Vertrauen #Werte #Würde #Wut

Sie haben ein Thema und sind sich nicht sicher, ob meine Expertise zu Ihrem Anliegen passt? Sprechen Sie mich gerne trotzdem an. Ich bin Mitglied eines Netzwerks, in welchem wir einander vermitteln oder ein Angebot mit mehreren Kernkompetenzen erstellen.

Ich bin deutschlandweit tätig.


Meine Angebote

Ich biete folgende Formate an:

Beratung Gemeinsam mit Ihnen identifiziere ich Ihre Bedarfe, Ressourcen, Strategie. Ich entwickle Konzepte, andere setzen den Prozess um.

Prozessbegleitung Ich steuere den Prozess, ggf. mit weiteren Referent*innen oder Trainer*innen

Seminar Reihe von 90minütigen Lehreinheiten mit Wissensinput und interaktiven Trainings

Training Kurzes, hochdynamisches interaktives Format zum Aufbau einer kommunikativen Kompetenz

Vortrag Wissensinput mit Präsentation und kurzem Anschlussdialog

Workshop Mehrstündiges Format mit Wissensinput, interaktivem dynamischen Training und Reflexion

Ihr Wunschformat ist nicht dabei? Sprechen Sie mich bitte an, – wahrscheinlich mache ich es möglich.

Die meisten Formate beinhalten dynamische Trainings, die speziell für den zügigen Kompetenzaufbau entwickelt wurden. Formate, die interaktives Training enthalten, biete ich daher ausschließlich in Präsenz an.

In meiner Arbeit achte ich grundsätzlich auf Transfererfolg. Transfer heißt, neues erworbenes Wissen und neue Kompetenzen in die konkrete Arbeitspraxis zu überführen. Für die Organisation sind Investitionen in Kulturarbeit nämlich nur bei gelungenem Transfer nachhaltig lohnend.


Meine Schwerpunkte

Organisationskultur

I

Sexualkultur

I

Kirche

I

Patientengespräch

Organisationskultur

Organisationskultur lässt sich gestalten. Anlässe können Wünsche nach Innovation oder Probleme sein, wie z.B. ein hoher Krankenstand, das Vorkommen sexualisierter Gewalt, eine hohe Mitglieder-Fluktuation. Auch Phasen von Leitungswechsel lassen sich durch eine begleitende Kulturarbeit zweckdienlich gestalten.

In Prozessen der Kulturentwicklung orientiere ich mich am Setting- bzw. Lebensweltansatz, der aus der Gesundheitsförderung bekannt ist. Der Ansatz verbindet Bildung und Kompetenzaufbau im individuellen Verhalten mit punktuellen Änderungen in der Organisationsstruktur. Dieses Verfahren sichert, dass Neuerungen sich verankern und nachhaltig in der Organisation oder Gruppe wirken können.

Ein Arbeitsbeispiel:

Eine onkologische Praxis möchte ihre kommunikative Kompetenz im Umgang mit Patient*innen verbessern. Gemeinsam identifizieren wir Ressourcen und Bedarfe. Ein reines Bildungsangebot kann schon Verbesserungen bringen. Oft verflüchtigen sich neue Kompetenzen im Arbeitsalltag allerdings schnell und verlassen die Praxis ganz, wenn fortgebildete Mitarbeitende ihren Job wechseln. Daher konzipiere ich gemäß Lebensweltansatz, wie sich neue kommunikative Kompetenzen im Team teilen lassen. Außerdem flechte ich in das Konzept Erfolgsfaktoren für Transfer ein. Dies kann eine kurze, aber feste Zeiteinheit pro Arbeitstag sein, in der die fortgebildeten Mitarbeitenden ihre neu erworbene Kompetenz ausprobieren dürfen. Die Investition in Fortbildung wird hierdurch effektiv und nachhaltig.

Sexualkultur

Von den meisten Menschen, die mich neu kennenlernen, höre ich „Also, Sexualkultur betrifft uns in der Organisation eigentlich nicht.“ Dann frage ich, ob denn schon einmal Thema war, dass ein Geschlecht in Führungspositionen stärker vertreten ist und in welcher Weise mit Fehlern oder Konflikten umgegangen wird. Schon befinden wir uns in einem Gespräch über Sexualkultur, denn Sexualkultur hat direkt wenig mit geschlechtlichem Sexualverhalten zu tun.

Sexualkultur gestalten wir mit inhaltlichem Fokus auf die Themen „Macht“, „Freude“ und „Gender“.

In einer interdisziplinären Forschungsgruppe des Bochumer Walk In Ruhr – Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin (WIR) haben wir ein wissenschaftliches Modell für Sexualkulturarbeit gemäß Lebensweltansatz konzipiert. Ein solcher Prozess beginnt mit Kompetenztrainings und Bildungsangeboten für Mitarbeitende und Führungskräfte.

Mit dem „Bochumer Modell für Sexualkulturentwicklung“ biete ich neben individuellen, verhaltenspräventiven Bildungseinheiten auch einen begleitenden Prozess der verhältnispräventiven Organisationsentwicklung an, der Ergebnisse nachhaltig verankert.

Individuelles Verhalten

  • Informelle Macht
  • Ent-Tabuisierung
  • Sexuelle Gesundheit
  • Feedback, Konflikt
  • Sexuelle Integrität

Strukturelles Verhältnis

  • Formale Macht
  • Partizipation
  • Leitbild
  • Strategiebaustein
  • Stellenbeschreibungen

Kirche

Speziell Kirchen haben durch das Vorkommen sexualisierter Gewalt einen hohen kulturellen Entwicklungsbedarf.

In den meisten Kirchen ist die Bearbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt unter der Bezeichnung „Intervention“ professionalisiert worden. Auch mit Prävention haben Kirchen durch Schutzkonzepte und Schulungen von Führungskräften, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen schon viel erreicht.

Einige Kirchen möchten darüber hinaus ihre Kultur reflektieren, d.h. ihre Haltungen, Werte und informelle Kommunikation überarbeiten. Sie wissen, dass eine erneuerte, positive Sexualkultur die weitreichendsten Präventionseffekte erzielt und wünschen sich eine integrierte Identität als Glaubensgemeinschaft.

Vielleicht schreckt Sie ab, den komplexen Prozess einer Sexualkulturentwicklung zu starten. Leichter gelingt der Einstieg über einzelne Formate: In ein paar Workshops oder Trainings lernen wir einander kennen, und Sie bekommen einen Eindruck von Sexualkulturarbeit. Danach entscheiden Sie, ob und wie Sie mit mir weiterarbeiten möchten.

Patientengespräch

An Krebs erkrankte Menschen, isolierte Kinder in ihrer letzten Lebensphase und ihre Familien, erwachsene junge Menschen mit Muskeldystrophie Duchenne, über Sterben Tod, Trauer gesprochen, mit schwerstkranken Menschen über Sexualität gesprochen, darüber gesprochen, wie man über das Unsagbare sprechen kann.


Referenzen

Als Mitglied interdisziplinärer Forschungsgruppen habe ich mich an der Entwicklung von wissenschaftlichen Modellen für hochsensible interpersonale Kommunikation beteiligt.

Auf vier erprobte Modelle greife ich bei größeren Vorhaben zurück. Es geht

  • um Familien mit einem krebskranken Kind in dessen letzter Lebensphase im
    Modell zur Handlungsaktivierung schwerstkranker, isolierter Kinder
  • um Sprechen über Sexualität zwischen Fachpersonal und Patient*innen oder Klient*innen im
    Modell zur gesundheitsfördernden Organisationsentwicklung
  • um Lösen von Tabus rund um Sexualität zur Förderung positiver Sexualkultur z.B. in Kirchen im
    Modell zur Sexualkulturförderung
    Publiziert: Wirtz, A. (2026) „Organisationsentwicklung zur Förderung Sexueller Gesundheit und Sexualkultur – das Bochumer Modell“, in: Handbuch Sexualität – Sexuelle Gesundheit – Sexualkultur, hrsg. v. Sielert, U.; Behrens, C.; Hullermann, B.; Kayser, A.; Skaletz-Rorowski, A. Weinheim, Beltz Juventa: 187–204.
  • um den „Flurfunk“ in Unternehmen als Quelle von Teamvertrauen und Verständnissicherung sowie um „Funklöcher“ in hybrider Teamarbeit im
    Modell für informelle Kommunikation in hybrider Teamarbeit

Meine Arbeitsweise beruht auf drei Jahrzehnten Berufserfahrung in verschiedenen Organisationen und Rollen. Aus eigener Leitungserfahrung ist mir die Perspektive des Managements vertraut, ebenso die von Fachkräften sowie die der externen Organisationsentwicklung und Beratung.

Ich engagiere mich speziell für Demokratieförderung im Alltag und in der Arbeitswelt. Entsprechende Angebote finden Sie in meiner Demokratie-Fabrik. 

Auszug aus meinen Präsentationen, Projekten und Publikationen

Organisationsentwicklung zur Förderung Sexueller Gesundheit und Sexualkultur – das Bochumer Modell Sexuelle Gesundheit – Sexualkultur, hrsg. v.

Auftraggeber: Platzhalter
Art: Platzhalter
Jahr: 2026
Ort: Platzhalter


Erzogen, um zu dienen. Zur Sexualkultur der Katholischen Kirche

Auftraggeber: Platzhalter
Art: Platzhalter
Jahr: 2026
Ort: Platzhalter


Kontakt

Kontaktieren Sie mich und wir besprechen, wie ich Sie am besten unterstützen kann.

E-Mail: info@angelika-wirtz.de
Telefon: +49 176 96 99 22 64